Reißverschlüsse – die ebenso klassische wie trendige Verschlusslösung

Gastartikel: Kreatives Selbermachen steht derzeit wieder hoch im Kurs. Von Hand gestrickte Pullover etwa haben in den aktuellen Herbstkollektionen auch den leisesten Hauch von Biederkeit abgelegt. Stattdessen symbolisieren sie jetzt einen jungen, urbanen Stil, der die Frauen international begeistert. Im Zuge dieser Strick-Renaissance wird sich übrigens auch wieder mehr und immer begeisterter an die eigene Nähmaschine gesetzt. Hobbyschneiderinnen, die ihre eigene Mode entwerfen, können deshalb jetzt unter einer riesigen Auswahl an modischen Schnitten wählen und sie mit wunderschönen, trendigen Stoffen realisieren.
Auf die Accessoires kommt es an
Wie in den Prêt-à-porter-Kollektionen, so kommt es aber auch an der heimischen Nähmaschine sehr auf die Details an. Dass der Schnitt passen muss, dass der Stoff „stimmen“ soll, versteht sich von selbst. Das gewisse Etwas liefern dann erst die Kleinigkeiten, mit denen die Modelle schließlich perfektioniert werden. Ein Beispiel dafür sind Reißverschlüsse. Diese genialen Schließen verbinden nämlich zuverlässige Funktionalität mit modischem Appeal.

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden

Hand aufs Herz: Sind Knopflöcher nicht das Unpopulärste, das es überhaupt am Nähen gibt? Amateurschneiderinnen scheitern gern an ihnen und wenden sich dann nicht selten frustriert von ihrem Hobby ab. Nur gut, dass Reißverschlüsse eine wunderbare Alternative darstellen. Mit zwei geraden Nähten sind sie verarbeitet und sorgen dann zuverlässig dafür, dass alles genau da verschlossen wird, wo man es haben möchte. Erfunden wurde diese geradezu geniale Schließe erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, übrigens zeitgleich von drei geistigen Vätern. Sie lebten in den USA, Schweden und der Schweiz. Der Durchbruch des „Zippers“ in der Bekleidungsindustrie ging auf das Konto der US-amerikanischen Luftstreitkräfte. Sie brauchten in den Zwanzigerjahren eine neue Jacke für ihre Kampfpiloten. Aus Leder genäht, mit Fell gefüttert und vor allem mit einem Reißverschluss ausgestattet, setzt die „Fliegerjacke“ bis heute modische Maßstäbe. Als dekoratives Element wurde der Reißverschluss erstmals 1936 eingesetzt. Damals präsentierte die italienisch-französische Modeschöpferin Elsa Schiaparelli eine Kollektion mit „falschen“ Reißverschlüssen, die keine Funktion hatten. Die Modewelt lag ihr danach zu Füßen.

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 admin Dieser Artikel wurde am 28.September 2011 von admin geschrieben.
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