Perlen, Schmuck, Workshops von Pujalu

Der Wuppertaler Perlen- und Schmuckladen Pujalu hat für die wanaba Verlosungsaktion exklusiv zusammengestelltes Material für 2 Perlenketten und ein Perlbrett gesponsored. Heute möchten wir euch Pujalu und den Menschen dahinter in einem Interview vorstellen.
Wie heißt Ihr Unternehmen/Ihr Shop?
Pujalu, Petra Schmidt, Hainstraße 220 B, 42109 Wuppertal, www.pujalu.de oder www.pujalu-shop.de
Seit wann gibt es pujalu.de?
Die Webadresse www.pujalu.de gibt es seit Anfang 2008 – das Ladengeschäft betreibe ich seit ca. 4 Jahren.
Wie ist die Idee zu pujalu.de entstanden?
Meine ersten Ohrringe entstanden aus Märklin-Eisenbahnfiguren als ich 15 Jahre alt war und seit dem (ich bin mittlerweile 40) entwerfe ich die unterschiedlichsten Schmuckstücke.
Welche Unternehmensphilosophie steckt hinter pujalu.de?
Wir möchten unseren Kunden vor allem das Vergnügen, das wir beim Fädeln haben, vermitteln. Uns ist wichtig, dass jede Kundin ihr individuelles Schmuckstück entwerfen und umsetzen kann und die “Werke” keiner Mode oder Vorgabe unterliegen. Wir legen großen Wert darauf, dass es sich nicht um “Gebasteltes” sondern um tragbaren Schmuck handelt, der je nach Preislage nicht als selbstgemacht zu erkennen ist und dennoch die Originalität erkennen lässt und sich deshalb abhebt.

Was bieten Sie Ihren Kunden (Online-Shop, Workshops, Sortiment etc.), was findet man bei Ihnen, worin liegt die Besonderheit?
Wir betreiben in der Hauptsache unserer Ladengeschäft in Wuppertal, in dem wir mehrmals in der Woche Workshops am Vormittag, Nachmittag und Abend zu den unterschiedlichen Fädeltechniken anbieten. Neben Glasperlen, Edelsteinen, Swarovskis und Naturmaterialien haben wir uns vor allem bemüht, das komplette Zubehörprogramm aufzunehmen, so dass wirklich jede Kette Ihren Verschluss oder ihre Form erhalten kann. Wir führen, da uns wichtig ist, dass die Ketten auch nach Jahren noch richtig fallen, den Mercedes unter den Drähten – den Juwelierdraht mit 49 Strängen, der nicht wie die Billigdrähte sofort knickt, wenn man ihn schief anguckt. Neben dem weitreichenden Zubehör haben wir uns aber vor allem auf Metallzwischenteile spezialisiert, da der Markt zwar viele Perlen bietet, aber im Metallbereich oft nur qualitativ minderwertige Ware angeboten wird. Unsere Metallteile sind präzise verarbeitet und stehen zum großen Teil Echt-Silber-Perlen in nichts nach – im Gegenteil, da sie im Antikbereich nicht anlaufen, machen sie der Trägerin wahrscheinlich sogar weniger Mühe – das Silberputzen entfällt.
Haben Sie pujalu.de allein gegründet?
Pujalu ist eine Einzelfirma und ich habe zwei Mitarbeiterinnen, die sich auf ihren Gebieten spezialisiert haben.
Wie kam es dazu? Haben Sie Ihr Hobby zum Beruf gemacht?
Im “wahren” Leben bin ich Juristin und habe tatsächlich meine Leidenschaft mittlerweile zum Beruf gemacht. Zunächst habe ich das Gewerbe neben meiner Tätigkeit betrieben und erst später den eigentlichen Job an den Nagel gehängt.
Seit wann beschäftigen Sie sich mit Perlen (-schmuck?)
… siehe oben seit ich 15 Jahre bin….
Was bedeutet Ihr Hobby / Ihre Arbeit für Sie?
Ich kann heute sagen, ich mache einen Job, der mich zufrieden macht, treffe nette Menschen und muss niemanden von meinem Geschmack überzeugen, denn die Welt der Perlen bietet für alle etwas.

An welcher Handarbeit haben Sie spezielles Interesse?
Ich arbeite ausschließlich mit Perlen! Die, die mich kennen, wissen, dass ich weder ein Papier gut falten kann, noch eine Hose je selbst nähen könnte….
Wie viel Zeit investieren Sie in Ihr privates Hobby / Ihre Arbeit?
Wenn man meinen Mann fragt, dann viel, viel Zeit!!! Aber er trägt es seit Jahren mit….
Haben Sie außer Perlen und Schmuck noch andere (Bastel-, Handarbeit-)Hobbies?
Ich spiele gerne Tischtennis und schlafe extrem gerne aus… Basteln ohne Perlen ist allerdings ausschließlich eine Pflichtaufgabe, wenn mein Sohn eine Laterne braucht.
Haben Sie einen “heißen Tipp” für Anfänger dieses Hobbies?
Als Anfänger sollte man einen Grundkurs machen und sich in einem Fachgeschäft beraten lassen. Da der Markt sehr viel anbietet, sollte man die Begrifflichkeiten kennen, damit man nicht alles kauft und doch nur die Hälfte nutzen kann. Ich halte nicht viel von industriellen Bastelpackungen etc., da das Material darin oft nicht einem „Schmuckanspruch“ genügt. Ich sage immer, man kann für jeden Geldbeutel etwas schönes finden, aber auch die günstigste Kette benötigt ordentliches Material.
Haben Sie ein Lieblingsbuch/Lieblingsmagazin zum Thema, das Sie empfehlen können?
In vielen Büchern sind Grundtechniken erklärt und man findet einen Einstieg, wobei man immer wieder feststellt, dass viele Anleitungen nicht halten, was man sich erhofft. Wir beziehen amerikanische Magazine, die man auch über amazon.de zum Beispiel erhalten kann. Im nächsten Monat erscheint allerdings ein neues Magazin in Deutschland, von dem wir uns viel versprechen und das wir auch unseren Kunden anbieten werden.
Haben Sie spezielle Internettipps für Interessierte des Hobbys?
Für “Fädelwütige” finde ich die Seiten Perlenmuster.de und Das rollende Atelier wirklich sehr gut…
Woher nehmen Sie Ihre Ideen? Was inspiriert Sie?
Ich sehe natürlich viel auf großen Messen und durch unsere Händler, aber meine Kettenideen kommen mir oft im Schlaf – da es mittlerweile fast alle Zubehörteile auch als Einzelware gibt, kann eigentlich alles umgesetzt werden. Man muss sich nur trauen!
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Dieser Artikel wurde am 17.Juni 2009 von jana geschrieben.
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