Neue Masche: Stricken gegen Stress!
Solange ich denken kann, hat meine Mutter gestrickt. Davon haben mein Bruder und ich immer gerne profitiert, denn sie hatte es echt drauf. Auch heute noch. Jeden ausgefallenen Wunsch hat uns erfüllt. Mit 12 stand mein Bruder z. B. total auf “The Cure”, da musste er unbedingt einen schwarzen Strickpullover haben – natürlich mit extra langen Ärmeln bis an die Fingerkuppen ran. Wer die Band kennt, weiß was ich meine. Jedenfalls konnte man so eine Klamotte nicht kaufen, schon gar nicht in der DDR. Kein Problem für meine Mutter. Wenn man sie gefragt hat, warum sie strickt, hieß die Antwort immer: “Weil ich es schön finde und weil es mich entspannt!” Dass Stricken hilft, Stress abzubauen, ist jetzt wissenschaftlich bewiesen. Der Psychologe Paul Handforth, Leiter einer Stress-Management-Klinik in Belfast, hat strickende Menschen untersucht und belegt, dass die Wiederholungen beim Stricken und die dabei erzeugten monotonen klappernden Geräusche eine meditative Wirkung haben, was wiederum nachweisbar den Blutdruck senkt. Alternative Heilmethode und kreative Hobby vereint…
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Dieser Artikel wurde am 08.November 2008 von jana geschrieben.
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