Nähkurs - zum Auffrischen und Ideensammeln
“Nähen verlernt man nicht.” Behauptet zumindest die Leiterin des 7-wöchigen Nähkurses für Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene. Und für die erste Kursstunde braucht es erstmal auch nicht viel: Stoff, Schere, Garn, ein paar Nadeln und ein Maßband.
Nähmaschinen kann man bei www.stoffundschnitt.de in Düsseldorf direkt im Kurs leihen. Diesen Service bieten viele kleinere Stoffgeschäften, die nebenbei auch Nähkurse anbieten oder vermitteln. Ist übrigens sehr zu empfehlen, da zum einen das Stoffgeschäft gleich nebenan ist, man eben nochmal die gewünschten oder vergessenen Zutaten erwerben kann und die Ladenregale voller Stoffe, Bänder und Bordüren immer wieder neue Ideen und Anregungen liefern. Zum anderen ist es sehr persönlich, nebenbei gibt es Kaffee und Getränke und häufig wird sogar Notfall-Nähbetreuung außerhalb der Kurszeiten angeboten. Am besten einfach mal in der Region schauen, ob und wo solche Kurse stattfinden.
Zu Anfang des Kurses stellt jeder Teilnehmer sein Projekt vor: Favorit an diesem Abend ist der klassische Kissenbezug, da er einfach und geradeaus zu nähen ist, an einem Abend fertig gestellt werden kann und damit direkt für die nächste Kursstunde motiviert. Daneben werden Tischdecken und Turnbeutel und eine Bluse gefertigt.
Die Kursleiterin selbst unterstützt, wo Hilfe gebraucht wird, lässt einem ansonsten aber Zeit für eigenes Ausprobieren, für den Kampf mit der Nähmaschine und den Austausch in der Gruppe. Mit der selbst mitgebrachten Nähmaschine sollte man sich allerdings vorab schonmal auseinandersetzen, damit man nicht erst den Startknopf suchen muss.
Das Kissen am ersten Abend ist übrigens nur halb fertig geworden, da noch der Reißverschluss fehlt. Das Ergebnis ist aber schon sichtbar: mit Hilfe der alten, braunen Kissenhülle, die sich hervorragend als „Schnittmuster“ eignet, kann der neue Stoff abgesteckt und zugeschnitten werden. Dabei die Nahtzugaben am Rand nicht vergessen. Den Stoff an den Seiten zunähen, den Rand säumen und an einer Seite etwa 30-40cm offen lassen für den Einsatz des Reißverschlusses.
Das buntgefleckte Kissen wird nächste Woche mit dem Reißverschluss vollendet und vielleicht noch mit Accessoires verziert. Mal sehen, was das Stofflädchen so hergibt.

Soll es übrigens kein Reißverschluss sein, kann man sich auch mit Knöpfen, Druckknöpfen, Klettverschluss oder dem simplen „Hotelverschluss“ behelfen, bei dem das Kissen an einer Seite einfach länger gelassen und umgeschlagen wird. Gute Hilfestellung beim Kissennähen findet man auch bei dekoatelier oder funfabric.
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Gespeichert:  Allgemein, Events, Nähen, Vor Ort, Workshops am 25.09.2009 trackback








[...] und ich habe immer noch keine Idee, welches gute Stück ich als nächstes nähen könnte. Nach Kissenbezug, Stoffbeutel, Kindermütze und ein paar Schaals könnte ich mich mal an einen Rock wagen. [...]