Inchiefiziert: Meine ersten Inchies
Ich war krank, lag mit Grippe im Bett und habe mich am Samstag, 17.01.2009, einem “Inchie-Selbsttest” unterzogen. Nicht aus Langeweile, sondern weil ich endlich mal Zeit und Ruhe dafür hatte. Im November 2008 bin ich über die Inchies gestolpert und war sofort von dieser Art der Handarbeit fasziniert.
Wellenreiten, einsame Strände, viel Sonne…! So sieht für mich perfekter Urlaub aus. An Portugals Atlantikküste und an der Algarve findet man neben besten Wellenbedingungen für Surfer und einsamen Stränden auch jede Menge Muscheln. Ich verbringe viel Zeit mit der Muschelsuche, ehrlich, es gibt nichts schöneres und entspannenderes! Ein paar der schönsten nehme ich immer mit und nach Hause, das ist erlaubt. Damit fülle ich große runde Kerzenhalter aus Glas, verschenke sie zu verschiedenen Anlässen, mache Ketten draus oder hebe sie einfach nur auf. Jetzt kenne ich Inchies und endlich finden die Muscheln einen schöneren Platz als in meiner Dose im Schreibtisch.
Entstehung Urlaubs-Inchie:
Kennt ihr diese Filzaufkleber, die man unter Stühle o. ä. klebt, damit sie die Fliesen oder den Laminat nicht zerkratzen? Daraus habe ich ein 2,54 x 2,54 cm großes Stück ausgeschnitten und dann mit einem maritimen Band umwickelt. Auf der Rücksteie habe ich das Band etwas festgenäht, damit es nicht mehr verrutschen kann.
Auf das Band habe ich dann einen Algarve-Pin aus Portugal festgesteckt und hinten mit dem passenden Pin-Endstück festgemacht. Daneben habe ich eine meiner Portugalmuscheln festgenäht. Dann habe ich drei Holzperlen auf ein Band gezogen (soll den Sand symbolisieren) und ebenfalls festgenäht.
Das war schon mein 2. Inchie, weil das 1. so viel Spaß gemacht hat. Der Blog und die Community sind Programm
Deswegen habe ich es unter das Motto “wanaba” gestellt und so bin ich vorgegangen - Ein Entstehungsbericht in Bildern und Worten.
Entstehung Wanaba-Inchie:

Einen alten Jeansstoffrest habe ich auf die Größe 2,54 x 2,54 cm zurecht geschnitten und dann die Ränder mit grünem dicken Garn per Hand vernäht. Weil ich schon länger weder Nadel noch Faden (höchstens zum Knopf annähen) in der Hand hatte, ging ungefähr eine halbe Stunde allein dafür drauf.

Dann habe ich das wanaba-Logo und anschließend das Wort wanaba reingestickt. Eine Mords-Frickellei, die aber sehr viel Spaß gemacht hat. Dann hat auch noch eine meiner geliebten Portugalmuscheln Platz darauf gefunden.
Achtung: Suchtgefahr, ich jedenfalls bin “inchiefiziert”! Und habe gleich noch eins gemacht.
Mein Fußballherz schlägt für Fortuna Düsseldorf. Das und die Farben rot-weiß habe ich auf meinem dritten Inchie verarbeitet. Dazu habe ich wieder einen von diesen Filzklebern für Stuhlbeine auf die Größe 2,54 x 2,54 cm zurechtgeschnitten und dann einen rot-weißen Stoffrest drumgewickelt und hinten vernäht. Das “F 95″ und “Olé” habe ich gestickt. Anwendung findet es erst einmal beim Karneval. Ich gehe als Fortuna-Fußballfan und nähe das Inchie an die Mütze, als eine Art Button. Danach, mal sehen. Aber wahrscheinlich werde ich es an meine Jacke nähen. Und weitere Inchies werden sicher folgen, Ideen habe ich genug bei der Recherche für die “wanaba Kreativitätstheorie: Inchies” gesammelt.
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Dieser Artikel wurde am 02.Februar 2009 von jana geschrieben.
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[...] mein ganz persönlicher Fortuna Fanartikel. Ein Inchie ,das ich im Februar für die wanaba Kreativitätstheorie Inchies gemacht [...]