Inchie-Macher im Fokus: Lucy in the Sky
Bei der “wanaba Kreativitätstheorie: Inchies” dreht sich heute alles um “Lucy in the Sky”. Wir bedanken uns für das Interview und die zur Verfügung gestellten Arbeiten, die wie hier beim Inchie-Armband zeigen, was man mit und aus den Inchies (eigenen und im Tausch gesammelten) machen kann. Zitat zur Anleitung von Lucy in the Sky: “Hierzu wurden sieben Stücke aus dem roten Inchies-Tausch per Hand mit Langettenstich dicht an dicht auf ein 2,5 cm breites Ripsband genäht. Als Verschluss dienen zwei kleine Druckknöpfe. Das Armband wird mit dem Rest Ripsband gefüttert, auch mit der Hand mit kleinen überwendlichen Stichen. Die Perlenkante verdeckt kleine Unregelmäßigkeiten, die Inchies sind nämlich nicht immer exakt 2,5 cm breit.”
Zur Person: Lucy in the Sky, Alter: Mitte 30
Seit wann beschäftigst Du Dich mit Inchies?
Wie bist Du dazu gekommen?
Zum ersten Mal habe ich im Frühjahr 2008 von Inchies gehört. Ich war im Forum der Hobbyschneiderinnen unterwegs und klickte aus Neugier einen Thread mit dem Titel “Inchies” an, weil ich wissen wollte, was das überhaupt ist. Bei dem nachfolgenden Tausch machte ich natürlich mit, und später noch bei einigen anderen Tauschrunden.
Was bedeutet Dein Hobby / Deine Arbeit für Dich?
Wie viel Zeit investierst Du in Dein Hobby / Deine Arbeit?
Hast Du noch andere (Bastel-, Handarbeit-)Hobbies?
Textilien aller Art sind mein Medium, wobei ich in diesem Bereich gerne alles mögliche ausprobiere. Das reicht vom selbstgenähten Wintermantel übers Stricken bis eben zu Inchies. Allerdings habe ich weit mehr Ideen als Zeit, wie wahrscheinlich die meisten. Meine diversen textilen Hobbies begleiten mich jeden Tag – zumindest gedanklich. Ich finde es sehr befriedigend, einen Teil der Dinge, die ich anziehe oder die mich umgeben nach meinen Vorstellungen selbst zu gestalten.
Hast Du einen “heißen Tipp” für Anfänger dieses Hobbies?
Hast Du ein Lieblingsbuch/Lieblingsmagazin zum Thema, das Du empfehlen kannst?
Das Gute an Inchies ist, dass man keine große Ausrüstung anschaffen muss, um anzufangen. Für textile Inchies braucht man nicht mal eine Nähmaschine; Nadel und Faden und eine Schere reichen. Inchie-Anfängern würde ich empfehlen, einfach reinzuspringen und es zu probieren – man kann nichts falsch machen und der Materialaufwand ist gering.
Woher nimmst Du Deine Ideen? Was inspiriert Dich?
Die Inchies faszinierten mich zuerst wegen ihrer Größe – ich habe sofort überlegt, was eigentlich klein genug ist, um auf einem Inchie Platz zu finden. Inchie-Tauschrunden haben meistens ein Thema, da entwickelt sich dann eine Idee aus der anderen, einfach beim Machen. Ich sehe Inchies nicht so sehr als Miniaturbilder, sondern als kleine Glücksbringer oder auch Erinnerungsstücke. In Zukunft werde ich nicht mehr tragbare Lieblingskleider als Inchies weiterleben lassen – vielleicht erleichtert das die Trennung.
Bist Du Mitglied in Internet-Gruppen / -Foren? Wenn ja, welche?
Wo findet man Dich und Deine Arbeiten im Internet (z. B. eigener Blog)?
Mich findet man vor allem in meinem Blog nahtzugabe.blogspot.com, manchmal auch im Forum der Hobbyschneiderin.
Alle Beiträge zur “wanaba Kreativitätstheorie: Inchies” findet ihr gesammelt in der wanaba Community, Gruppe “Inchies”.
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Dieser Artikel wurde am 07.Februar 2009 von jana geschrieben.
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Gespeichert:  Inchies, Kreativitätstheorie am 07.02.2009 trackback







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