Perlen: Von Natur aus schön & mystisch
Die wanaba “Kreativitätstheorie: Perlen & Schmuck” startet mit einem kleinen Ausflug in die Historie, Symbolik und die Entstehung von Perlen. Weil ich mich bei der Recherche zum aktuellen Themenmonat zuerst gefragt habe, wo diese Perlen-Sprüche herkommen und warum? Wir sagen z. B. “Ich will keine Perlen vor die Säue werfen!”, wenn wir etwas sehr Wertvolles nicht sinnlos verschwenden wollen. Jugendliche nennen ihre Freundinnen “Perle”, weil sie so schön und makellos sind, hoffentlich. Oder meine Oma hat immer gesagt: “Er/sie ist eine Perle von Mensch!”, wenn sie jemanden und seine Taten für einzigartig hielt. Für Krombacher ist das Bier “eine Perle der Natur”.
Der Kampf der Muschel mit der Perle
Das ist das Stichwort. Natur. Für Biologen sind Perlen praktisch nur ein krankhaftes Ausscheidungsprodukt oder schöner gesagt eine natürliche Absonderung von Muscheln. Sie bekämpfen Eindringlinge wie Parasiten oder Sandkörner, indem sie um den Fremdkörper herum jahrelang und immerfort Perlmuttschichten bilden, um ihn abzukapseln und damit abzutöten. Das ist hart. So betrachtet. Aber das Ergebnis ist eines der wunderschönsten Vorgänge der Natur, um das sich seit dem Altertum mystische und magische Geschichten ranken.
Perlen: Glück, Reinheit, Schönheit…
Inder, Perser, Griechen, Römer, Chinesen, Japaner: Für jede frühe Hochkultur hatten die “Tränen des Meeres” eine andere Bedeutung. Für die einen waren Perlen ein Zeichen der Jungfräulichkeit & Reinheit, für andere verkörperten sie Macht & Reichtum und manche setzten sie gleich mit Weisheit, Glück & Kinderreichtum.
Und auch heute noch, in Zeiten erschwinglicher Zuchtperlen und Perlenimitationen, sind sie nicht einfach nur Schmuck wie jeder andere. Erst recht nicht, wenn sie selbst verarbeitet werden. Perlen und besonders das, was viele von euch an Schmuckstücken mit viel Liebe fürs Detail und filigraner Handarbeite selbst daraus machen, haben nach wie vor starke Sinnbilder. Und für jeden, der sich mit Perlen und dem Handwerk der Schmuckherstellung beschäftigt, gerade erst damit anfängt oder damit beginnen will, wird in der Perle eine andere Bedeutung sehen.
Deshalb die Frage an euch: Was sind Perlen für euch? Wofür stehen sie? Was ist so reizvoll an ihnen? Und an ihrer Verarbeitung? Und: Wer von euch heißt Margarete? Der Name leitet sich vom altgriechischen “margarites” = Perle ab!
Bildnachweis: © Sigrid Roßmann / PIXELIO
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Dieser Artikel wurde am 03.Juni 2009 von jana geschrieben.
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Gespeichert:  Kreativitätstheorie, Perlen, Schmuck am 03.06.2009 trackback







Hey, toller Artikel.
Ich persönlich finde die klassische Perle sehr schön, aber für ein Schmuckstück ist mir das zu klassisch. Nicht mein Stil. Ich mag es, wenn es bunt ist und glitzert.
Liebe Grüße.
Ich finde die klassische Perle auch wunderschön, ich mag sie nur nicht als Schmuckstück tragen, da bin ich auch eher der bunte Glitzer Typ.
Der Artikel ist klasse ….
LG Sonja xx
Danke, danke… Ich persönlich liebe Holzperlen, mache Ketten und Armbänder daraus. Ganz einfache Sachen eigentlich. Könnt ihr im nächsten Artikel nachlesen! Lg Jana
Perlen sind für mich einfach Schätze der Natur und wunderschön! Man muß sie nicht auf die klassische Art tragen oder in einem Schmuckstück verarbeiten. Da es sie inzwischen in vielen Farben gibt, kann man sie beinahe überall einsetzen, z. B. mit Swaros, mit schönen Silberperlen, mit Glasperlen etc. Auch hier sind die Möglichkeiten beinahe unbegrenzt. Nicht jede Perlenkette muß aussehen, als sei sie gerade Omas Schmuckkästchen entsprungen. Einfach mal ausprobieren!